Kassenleistungen

Psychotherapie ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, der Beihilfe und der meisten privaten Krankenversicherungen. Die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung werden vollständig übernommen. Das gilt sowohl für alle gesetzlichen Krankenkassen, als auch für die Beihilfe und Privatversicherungen. 

 

Leistungen:

Kurzzeit-Psychotherapie : 25 Sitzungen

Langzeit-Psychotherapie: 50 – 100 Sitzungen

 

Psychotherapie kann bei vielen unterschiedlichen Beschwerdebildern indiziert sein:

  • Depressive Störungen, Erschöpfungszustände, Selbstwertstörungen, z.B. mit Stimmungstief, Verlust von Interessen, Freudlosigkeit, hoher Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Appetitverlust, und anderes
  • Angststörungen, z.B. Panikattacken, Phobien (Angst vor Blut, Tieren, Fahrstuhl u.a.), soziale Ängste (Sprechen oder Essen in der Öffentlichkeit u.a.), Angst allein das Haus zu verlassen, übermäßige Sorgen, dass einem nahestehenden Menschen etwas zustoßen könnte, und anderes
  • psychosomatische Erkrankungen, d.h. körperliche Beschwerden, für die der Arzt keine ausreichenden körperlichen Ursachen finden kann, z.B. Schmerzen, Herzbeschwerden, Schwindel, Magenbeschwerden, Durchfälle, und anderes
  • Anpassungsstörungen: Reaktionen auf besondere Ereignisse, .B. Trennungen, Verlust eines nahestehenden Menschen, Elternschaft, Ruhestand, chronische Erkrankung, Pflege eines Angehörigen,...
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und traumatische Erfahrungen, z.B. Miterleben eines Unfalls oder Überfalls (auch als Zeuge), weitere Gewalterfahrungen, u.a.
  • Essstörungen, z.B. Anorexie (Magersucht), Bulimie, unkontrollierte Essanfälle
  • Zwangsstörungen, z.B. Kontrollzwang, Waschzwang, Zwangsgedanken (z.B. Angst, jemanden zu schädigen)
  • Nichtorganische Schlafstörungen, z.B. Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, frühmorgendliches Erwachen, kein erholsamer Schlaf, Aufschrecken aus dem Schlaf mit heftiger Angst, Albträume
  • Sexuelle Funktionsstörungen, z.B. fehlendes sexuelles Verlangen, Angst vor sexuellen Aktivitäten, fehlende sexuelle Befriedigung, Erektionsstörungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, und andere
  • Persönlichkeitsstörungen: fest in der Persönlichkeit verankerte Muster hinsichtlich der Gedanken (bestimmte Wahrnehmung und Interpretation von Menschen, bestimmte Einstellungen von sich selbst und Anderen), der Verhaltensweisen (Umgang mit anderen Menschen, Verhalten in Beziehungen) und der Gefühle (veränderte Breite der Gefühlswahrnehmung, -intensität oder Angemessenheit), die situationsübergreifend und von langer Dauer ist sowie von Leidensdruck begleitet ist
  • ...

Die Auflistung ist unvollständig. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Beschwerden mit Hilfe einer Psychotherapie zu behandeln sind, können wir im Gespräch klären, welche Art von Unterstützung für Sie sinnvoll sein könnte.   

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